DPSG Stamm von Galen Karlsruhe

Wölflingsmeute "Spürnasen Don Bosco"

Zur Zeit 13 Wölflinge und 4 Leiter

Gruppenstunde: Mittwoch, 18:15 bis 19:45 Uhr

Wir sind momentan 13 Wös und drei weibliche Leiterinnen (Steffi, Susan und Julia). Treffpunkt ist die Gruppenstunde mittwochs abends, in der viele lustige Dinge unternehmen oder auch einfach nur dem Wunsch der Kinder entsprechend Spiele spielen.
Diese Spiele bzw. eher dieses Spiel nennt sich Räuber und Gendarm, das Lieblingsspiel unserer wilden Wö-Gruppe. Aber auch andere Aktionen haben bei den Kindern bisher guten Anklang gefunden, z. B. haben wir vor den Ferien Drachen selbst gebastelt, die wir dann auch haben steigen lassen, was nicht ganz so erfolgreich war, wie wir uns das vorgestellt hatten, aber wir hatten unseren Spaß dabei.
In unserer letzten Gruppenstunde haben wir dann den Ausnahmezustand Schnee in Karlsruhe erleben dürfen und uns in wilde Schneeballschlachten gestürzt. Als wir einigermaßen durchweicht waren, haben wir dann alle zusammen noch drei große Schneemänner gebaut, von denen einer sogar aussah wie ein Elefant!
Wös sind und bleiben eben sehr kreativ und nicht auspowerbar und dafür lieben wir sie ja.

Neben den Gruppenstunden veranstalten wir natürlich auch die traditionellen Lager. Einen Einblick in unsere Lager der letzten zwei Jahre findest Du weiter unten.

Kontakt

Julia Karst

Ansprechpartner für die Wölflinge ist Julia Karst, zu erreichen unter:

Wer ist noch Wölflingsleiter?

Impressionen aus der Wölflingsstufe

Landesjamboree 2007

Das Landesjamboree dürfte jedem Pfadfinder aus Baden-Württemberg ein Begriff sein. Dort haben sich zum 100-jährigen Jubiläum der Pfadfinderbewegung 6500 Pfadfinder hauptsächlich aus Baden-Württemberg, aber auch aus ganz Deutschland und dem ferneren Ausland getroffen.

Für uns Leiter, aber auch für die Gruppenkinder war es eine vollkommen neue Erfahrung auf ein Lager mit so vielen Pfadfindern zu fahren. Mit dem Fahrrad machten wir uns auf Richtung Bruchsal auf dem Eichelberg, wo wir zehn zwar windige, aber auch wunderschöne Tage erleben durften.

Was haben wir dort gemacht: Über die zehn Tage wurde ein allgemeines Programm angeboten, an dem wir mit mehr oder minder großer Motivation teilnahmen. Zum Beispiel konnten die Wös in verschiedenen Workshops ihre Bastel- oder Kunstfertigkeit unter Beweis stellen oder bei den gebotenen Auftritten auf der Bühne lautstark mitsingen, klatschen und tanzen.

Alles in allem hat es unseren Wös nicht ganz so viel Spaß gemacht (am Besten fanden sie unseren Wellness-Tag, an dem jeder Stamm für sich eigenes Programm machen konnte), aber ich denke es wird ihnen als ein erlebnisreiches Sommerlager in Erinnerung bleiben.

Hauslager 2007

Im Dezember machten wir uns zusammen auf den Weg in die „Gammelburg“ (alias Rudolf-Plank Hütte) im oberen Gaistal. Dort verbrachten wir ein ziemliches gemütliches Wochenende. Bei der Hausrallye am Samstag morgen und dem Geländespiel am Nachmittag hatten alle Wös die Möglichkeit ihr Wissen über Pfadfinder auf die Probe zu stellen und sich auszutoben.

Die geplante Nachtwanderung ging allerdings leider in die Hose, da unsere Wös sich überhaupt nicht fürchteten und irgendwann beschlossen, eigenhändig umzudrehen und es sich im Haus in ihren Schlafsäcken gemütlich zu machen. Wir Leiter genossen den nächtlichen Spaziergang aber trotzdem.

Wanderlager 2008

Mitte Mai entschlossen wir uns kurzfristig unsere Wös ein wenig auf die Jupfistufe vorzubereiten und ein kleineres, aber doch nicht so unanstrengendes Wanderlager im Schwarzwald zu machen.

Mit der Straßenbahn fuhren wir bis in die Nähe des Dobels und begannen uns den Berg hinauf zu einer Schutzhütte zu quälen. Das quälen galt eher für unsere Wös, da sie Wanderungen eigentlich kaum gewöhnt waren. Aber wir schafften es, bevor es dunkel wurde und für unsere Gruppenkinder gab es auch gleich eine Belohnung (zumindest für die Pferdebegeisterten und das waren so ziemlich alle). In der Nähe der Schutzhütte gab es nämlich eine Koppel mit Pferden. Absolut begeistert warfen die Wös ihre schweren Rucksäcke vom Rücken und machten sich auf, die Pferde zu streicheln, füttern und zu necken. So verging der Freitag Abend ganz schnell und schließlich fielen wir alle todmüde ins Bett (in den Schlafsack).

Am Samstag hatten wir eine etwas größer Tour vor uns, einmal über den Dobel (oder um den Dobel rum, so genau weiß ich das nicht mehr). Jedenfalls hatten vor allem die Wös hart daran zu beißen und waren heilfroh, als wir gegen Nachmittag endlich am geplanten Ziel ankamen, wo sie auch schon die nächste Überraschung erwartete: ein Reiterhof, das Paradies für sie.
Vergessen waren die Strapazen des Tages, es wurde gleich mal der Hof und die Pferde ganz genau inspiziert. Natürlich schlossen sie ein Pferd ganz besonders in ihr Herz, stellten der Besitzerin neugierige Fragen und lernten dabei noch allerhand über Pferde.
Nachts wurden wir dann überraschenderweise von unseren Rovern überfallen. Steffi wurde entführt und der Rest mitten in der Nacht geweckt. Unsere Wös waren davon natürlich überhaupt nicht begeistert und erkannten dann auch nicht gleich den „Ernst“ der Lage. Schließlich standen sie dann doch auf und begannen nach Steffi zu suchen. Als wir sie schließlich gefesselt an einen Stein und umgeben von geisterhaften Lichtern fanden, stieg doch Panik unter den Kindern auf und sie flüchteten nach ihrer Befreiung schnurstracks wieder in ihre Schlafsäcke.

Sonntag morgens erlebten sie gleich die nächste Überraschung. In der Nähe des Reiterhofs hatte eine Reiterin einen Tritt in den Magen von ihrem Pferd bekommen. Andi, unser „Arzt“, leistete erste Hilfe, kurz darauf kam ein Krankenwagen. Dieser reichte jedoch nicht aus, weshalb sogar ein Hubschrauber in der Nähe der Pferdekoppeln landen musste und somit die Pferde total aufschreckte. Manche unserer Wös bekamen sogar die ehrenvolle Aufgabe, sich während der Landung um die Pferde zu kümmern und sie zu beruhigen.

Alles in allem war das für unsere Wös sicher eines der bisher ereignisreichsten und voller Überraschungen steckende Lager und man kann sagen, dass sie hier eine ordentliche Leistung vollbracht haben (vor allem auch, was die Kilometerzahl angeht).

Sommerlager 2008

Den Höhepunkt des Jahres, unser Sommerlager, verbrachten wir im Brexbachtal, dem internationalen Pfadfinderzeltplatz in Deutschland. Wir waren wie auch auf den meisten Lagern davor, nur sechs Gruppenkinder und drei Leiter, was das Ganze für uns alle ziemlich entspannt werden ließ. Was allerdings nicht heißt, dass wir nicht die ein oder andere Schwierigkeit zu überwinden hatten.
Die erste Schwierigkeit erwies sich schon beim Aufbauen der Jurte, das hatten unsere Wös nämlich vorher noch nie gemacht. Aber dank unserer guten Erziehung und Anleitung schafften wir es doch innerhalb relativ kurzer Zeit.
Das nächste Problem war das Feuer: wo kriegen wir das ganze Holz her und wie kriegen wir es dann an? Also wurde erst einmal der Wald rund um den ganzen Lagerplatz durchforstet und leer geräumt, wobei wir am Ende sogar noch einen dicken Baumstamm mit dem Auto und Abschleppseil zu unserer Feuerstelle transportierten (allerdings riss das Seil irgendwann). Als auch das geschafft war machten wir es uns am Lagerfeuer gemütlich und kochten uns darauf ein halbwegs leckeres Abendessen (die Würstchen waren ein bisschen verbrannt).

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich ins Schwimmbad gehen. Nach einer einstündigen Wanderung kamen wir im Ort an und mussten frustriert feststellen, dass das Schwimmbad gerade renoviert wurde und zur Zeit nicht offen war.
Unter großem Gequengel machten wir uns auf den Rückweg, wo wir eine stillgelegte Eisenbahnlinie fanden, die sich am ganzen Lagerplatz entlang wand und bei den Kindern trotz allem Begeisterung hervorrief.
Wieder zurück nahmen wir ein eiskaltes Bad in der Brex und danach funktionierten wir die Duschräume zu Dampfbädern um, um wieder richtig warm und sauber zu werden.

Mitte der Woche beschloss das Wetter uns einen Streich zu spielen. Es regnete einmal und das den ganzen Tag! Für uns Leiter wurde das der entspannteste Tag der Woche, da unsere Wös sich mit Süßigkeiten eingedeckt in ihr Zelt verzogen und es sich im Schlafsack gemütlich machten. Wir dagegen zogen uns in die Schutzhütte zurück (die Jurte war undicht) und verbrachten den Tag mit lesen, labern, Kaffee trinken und schlafen.

Den Rest der Woche meinte das Wetter es dann doch noch gut mit uns. Donnerstags hatten wir strahlenden Sonnenschein und nutzten den Tag, um unsere Wös mal richtig zu verwöhnen.
Wir begannen mit einer gemeinsamen heißen Dusche, ordentlichem gegenseitigen einseifen und massieren und einer frischen Kleidermontur. Danach machten wir uns ein Special-Wellness-Frühstück mit Obstsalat und Orangensaft. Im Anschluss mussten jeder eine Gurkenmaske über sich ergehen lassen und bekam Gesicht, Hände und Füße nach einem warmen Wasserbad dick eingecremt.
Beim darauf folgenden Vorlesen aus dem Buch „Der Wolf, der nie schläft“ schlummerten unsere Wös tatsächlich in ihre Schlafsäcke eingemummelt geschlagene eineinhalb Stunden!
Zum Abschluss des Tages wurde jedem Wö einmal von uns Leitern eine Frisur mit Haargel, Zopfgummis und weiterem Schnickschnack verpasst. Dieser Tag war sowohl für die Wös, als auch für uns ein voller Erfolg.

Freitags machten wir dann eine Lagerolympiade, bei der die Wös ihre Talente im Pfeifen (mit Mehl im Mund), Teebeutelweitwurf, Tore schießen und Schubkarren rennen unter Beweis stellen konnten. Am nächsten Tag ging es zu unserem Leidwesen schon wieder Richtung Heimat.

Insgesamt kann man sagen, dass wir alle ziemlich viel Spaß hatten und viele Erlebnisse und neue Eindrücke mit nach Hause genommen haben.

Letzte Bearbeitung: 24.06.2010 um 09:21 | Impressum | Alle Rechte vorbehalten